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   2013: 1035 Unterschriften für mehr Lebensqualität an der Stossstrasse!

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Aktuelles zu Geschehnissen auf der Stossstrasse im Archiv ..


Plakat der Polizeikampagne 2019. Der Vorschlag dafür stammt vom Verein AnStoss. Wird danken der Polizei für ihren Einsatz.


Unsere Aktivitäten 2020 (Auswahl)


Die "Corona-Zeit" hatte leider eine Verschlimmerung des Lärms an der Stossstrasse zur Folge. Damit es nicht so bleibt, ist unser Einsatz mehr denn je gefragt!


16. März: Der Verein AnStoss macht den St. Galler Verkehrspolizeichef Philipp Sennhauser darauf aufmerksam, dass die Töffsaison mit Rasereien begonnen habe, dankt für Polizeipatrouillen und fragt nach, ob die baldige Aufstellung der Plakate möglich sei. Laut Antwort des Verkehrspolizeichefs hat sich die Aufstellung der Plakate wegen Prioriäten der Corona-Massnahmen verzögert.

6. April: Der Verein AnStoss appelliert erneut an Philipp Sennhauser wegen dem Lärm auf der Stossstrasse, der sich offenbar wegen Kompensationsreaktionen auf die Einschränkungen durch die Corona-Massnahmen zu einer penetranten Lärmplage verschlimmert hat. Er erinnert nochmals an die Aufstellung der Plakate (Sie werden kurz danach aufgestellt).

15. April: Im Rheintaler erscheint ein aufschlussreicher Artikel über den Lärmhorror an Ostern
Der Rheintaler, 15. April 2020

17. April: Der Verein Anstoss sendet den obigen Artikel an den Altstätter Stadtpräsidenten Ruedi Mattle und weist darauf hin, dass die Intervention des Rorschacher Stadtpräsidenten Robert Raths gegen Poser bei der Polizei offenbar Erfolg gehabt habe. Er bittet Mattle, bei der Kantonspolizei bezüglich Stossstrasse ebenso zu intervenieren.

28. April: Die Lärmliga Schweiz fordert gemäss ihrem Newsletter anlässlich des Tags gegen den Lärm vom 29. April die Behörden zu einer "konsequenteren Lärmschutzpolitik auf. Zu laute Autos und Motorräder sollte man nachts und an Ruhetagen stilllegen." Gleichzeitig schreibt sie, dass es im Zuge der Corona-Massnahmen auf den Strassen ruhiger geworden sei: "SUVs und Elektroautos blieben ebenso zu Hause wie die meisten Motorräder – von einzelnen Lärmrowdies mal abgesehen." Der Verein Anstoss, Kollektivmitglied der Lärmliga Schweiz, antwortet, dass am Stoss die Hölle los gewesen sei; von Ausnahmen könne keine Rede sein. Er appelliert, dass die Landgegenden, wo übermässig abreagiert wurde, bei der Lärmliga stärker zu berücksichtigen seien. In der Antwort verspricht die Lärmliga vermehrte Berücksichtigung und verweist darauf hin, dass das neu kandidierende Vorstandsmitglied Werner Kälin sich dieser Fragen besonders annehme und eine neue Facebook-Seite mit dem Titel "Lärm auf dem Lande" gestartet habe.

Mai: Gemäss einer Medienmitteilung des Gemeinderats Gais hatte sich dieser mit der Eingabe "Stopp der Raserei auf der Stossstrasse" zu befassen. Die Strecke zwischen Dorfausgang und Hebrig sei (wie beim Hebrig selbst) auf 60km/h zu beschränken, da "ortsfremde oder unvernünftige Raser stark aufs Gas ihrer Autos oder Motorräder" träten und "einen Riesenlärm übers ganze Quartier" verursachten. Der Kanton AR nahm zu diesem Anliegen dieselbe Stellung ein wie bereits 2016: Die gesetzlichen Vorgaben seien gemäss Signalisationsverordnung nicht erfüllt (Verkehrssicherheit, Grenzwerte Strassenlärm und Luftqualität, Verkehrsbelastung). Der Gemeinderat nimmt von dieser erneuten Stellungnahme "enttäuscht" Kenntnis. (Kommentar: Weil die bundesgesetzlichen Vorgaben offenbar nicht genügen, versucht der Verein AnStoss immer wieder, Einfluss bis auf die nationale Ebene zu nehmen.)

19. Juni: Der Altstätter Stadtpräsident Ruedi Mattle teilt dem Verein AnStoss mit, dass er ein Gespräch mit dem Leiter der kantonalen Verkehrspolizei geführt und die (leider) "beschränkten Möglichkeiten" erörtert habe. Aufgrund eigener Internet-Recherchen sei er auf einen Lärmmesser gestossen, der nun in einem Pilotversuch dem Kanton St. Gallen zur Verfügung gestellt werde.

26. Juni: In Reaktion auf das Verbot lauter Töffs auf fünf Strecken im Tirol erscheint im "Rheintaler" ein guter Artikel mit Interview des Vereins AnStoss. Der Schluss ist entlarvend: Ein Motorradfahrer, der sich nicht zu den Rasern zählt, meint, dass er Kurven "ohne Dröhnen" eigentlich gar nicht fahren müsse …

Der Rheintaler, 26. Juni 2020

30. Juni: Einfache Anfrage des grünen Rheintaler Kantonsrats Meinrad Gschwend betreffend "Fahrverbote für übermässig laute Motorräder", ebenfalls in Reaktion auf die Töffverbote im Tirol.

4. Juli: Im Rheintaler erscheint ein Artikel über die Aufstellung eines Lärmmessgeräts unterhalb der Käserei "auf Anregung des Stadtrates". Auch in den Gemeindenews von Altstätten (2. Juli) und im Rheintaler Boten (8. Juli) wird darauf hingewiesen. Dazu wird am 3. Juli ein Film von Tele Ostschweiz (tvo) veröffentlicht. Leider machen sich Töfffahrer in der Folge einen Spass daraus, den Lärmmesser zu testen und dazu hin- und herzufahren (was einiges über den Charakter solcher Motorradfahrer aussagt ...). Vom 14. August an wird die Lärmanzeigeanlage auf die Klage eines Anwohners hin nach dem "Kellersrank" aufgestellt, wo keine Töffansammlungen mehr möglich sind. Leider lässt sich aus Sicht des Vereins Anstoss keine lärmmindernde Wirkung feststellen. Dies liegt hauptsächlich daran, dass der Lärm nur gemessen wird, aber keine Konsequenzen nach sich zieht - was uns nicht daran hindert, dem Altstätter Gemeinderat und der Kantonspolizei herzlich für den Versuch zu danken!

Der Rheintaler, 4. Juli 2020

26. August: Der Verein AnStoss dankt der Aargauer Nationalrätin Gabriela Suter für ihre parlamentarische Initiative für ein Fahrverbot von Motorrädern mit einem Standpegel von über 95 Dezibel (mehr dazu in "Seitenblicke"). Der Lärmhorror während der "Coronazeit" bewirkt immerhin Vorstösse bis auf nationale Ebene, die den Töfffahrern offenbar grosse Sorge bereiten ...

29. August: Mitgliederversammlung des Vereins Anstoss. Sie wurde wegen der Coronamassnahmen vom März auf den August verschoben. Jahresbericht und Jahresrechnung wurden einstimmig genehmigt und die Gewissheit gestärkt, dass wir mit unserer konstruktiven, aber beharrlichen und wenn nötig fordernden Art auf dem richtigen Weg sind.

Agenda


Wir bleiben dran ...